Die Wählerinitiative für und mit Stadthagen


KOMM tritt zur Kommunalwahl am 13. September 2026 an.

Wir wollen Stadthagen unabhängig, bürgernah und verantwortungsvoll weiterentwickeln. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten bringen unterschiedliche berufliche Erfahrungen, Lebenswege und Perspektiven ein. Uns verbindet das Ziel, konkrete Lösungen für Stadthagen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Diese FAQ informieren über unsere Haltung, unsere Arbeitsweise und unsere wichtigsten politischen Positionen.


KOMM – wer wir sind Was ist KOMM?


KOMM ist eine unabhängige kommunale Wählerinitiative für Stadthagen.

Wir sind keine klassische Partei, sondern ein Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung übernehmen und ihre Erfahrungen in den Stadtrat einbringen wollen.

Wir arbeiten:   

• unabhängig von parteipolitischen Vorgaben,

• sachlich und lösungsorientiert,

• offen für neue Ideen,

• kritisch und konstruktiv,

• dialogbereit gegenüber allen demokratischen Kräften.


Unser Leitmotiv lautet: Gestalten statt verwalten. 


Wofür steht der Name KOMM?


KOMM ist Einladung und Anspruch zugleich:

KOMM mit.

KOMM ins Gespräch.

KOMM bring deine Ideen ein.

KOMM gestalte Stadthagen.


Wir wollen Politik nicht nur für die Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen entwickeln.


Wer steht hinter KOMM?


Hinter KOMM stehen Menschen aus unterschiedlichen Berufen, Generationen und Lebensbereichen. Sie bringen Erfahrungen unter anderem aus folgenden Bereichen ein:

• Wirtschaft und Unternehmensführung,    

• Gesundheit, Pflege und Prävention,

• soziale Arbeit,

• Handwerk und Infrastruktur,

• Kultur und Bildung,

• Verwaltung,

• Integration,

• Ehrenamt und Vereinsleben.


Sprecherin von KOMM ist Melanie Bargemann. Zweiter Sprecher ist Thomas Bade. Gemeinsam mit den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten bilden sie ein unabhängiges Team für Stadthagen.


Sind die Kandidatinnen und Kandidaten Berufspolitiker?


Nein. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus der Mitte der Stadtgesellschaft. Sie bringen berufliche Erfahrung, persönliche Ortskenntnis, ehrenamtliches Engagement und unterschiedliche Perspektiven in die politische Arbeit ein. Wir wollen Politik verständlich machen, Entscheidungen erklären und für die Menschen ansprechbar bleiben.


Was unterscheidet KOMM von den etablierten Parteien?


KOMM ist nicht an landes- oder bundespolitische Parteiprogramme gebunden. Wir beurteilen Vorschläge danach, ob sie:

• Stadthagen konkret voranbringen,

• wirtschaftlich tragfähig sind,

• sozial ausgewogen wirken,

• ökologisch verantwortlich sind,

• von den Menschen verstanden und angenommen werden,

• realistisch umgesetzt werden können.


Wir verstehen uns nicht als Gegner der Parteien, sondern als unabhängige, kritische und konstruktive Ergänzung im Rat.


Unsere politische Haltung

Wofür steht KOMM grundsätzlich?


KOMM steht für:

• Bürgernähe und Beteiligung,

• wirtschaftliche Vernunft,

• soziale Verantwortung,

• ökologische Zukunftsfähigkeit,

• kulturelles Selbstbewusstsein,

• eine moderne und nutzerorientierte Digitalisierung,

• Transparenz,

• Zusammenarbeit,

• Mut zu Entscheidungen,

• konsequente Umsetzung.


Wir wollen nicht bei Konzepten und Ankündigungen stehen bleiben. Ziele müssen mit Verantwortlichkeiten, Zeitplänen und nachvollziehbaren Ergebnissen verbunden werden.


Wie will KOMM Entscheidungen treffen?


Wir fragen bei politischen Entscheidungen:

• Was brauchen die Menschen in Stadthagen?

• Was verbessert ihren Alltag?

• Was stärkt die Stadt langfristig?

• Was ist finanzierbar?

• Was schützt Umwelt und Klima?

• Was ist verständlich und praktisch nutzbar?

• Welche Folgen hat die Entscheidung für kommende Generationen?


Gute Kommunalpolitik muss soziale, wirtschaftliche und ökologische Interessen miteinander verbinden.


Wie steht KOMM zur Zusammenarbeit mit anderen Parteien?


KOMM ist offen für die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften.

Gute Ideen bleiben gute Ideen – unabhängig davon, von wem sie eingebracht werden. Wir wollen keine Politik der gegenseitigen Blockade, sondern sachliche Mehrheiten für sinnvolle Lösungen. Unterschiedliche Meinungen gehören zur Demokratie. Entscheidend sind ein respektvoller Umgang und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.


Wie will KOMM Bürgerinnen und Bürger beteiligen?


Beteiligung darf nicht erst stattfinden, wenn Entscheidungen bereits getroffen sind. KOMM will die Menschen frühzeitig informieren und einbeziehen. Dazu gehören:

• verständliche Informationen,

• öffentliche Dialogveranstaltungen,

• thematische Zukunfts-Tische,

• digitale und persönliche Beteiligungsformate,

• Befragungen und Werkstätten,

• nachvollziehbare Rückmeldungen zu eingebrachten Vorschlägen.


Wer sich beteiligt, muss erfahren, was mit seinen Ideen geschieht und warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden.


Digitalisierung und Nutzer*innenakzeptanz

Wie steht KOMM zur Digitalisierung?


Digitalisierung ist für KOMM kein Selbstzweck. Sie soll den Alltag erleichtern, Abläufe beschleunigen und den Zugang zu kommunalen Leistungen verbessern. Digitale Angebote müssen:

• verständlich,

• sicher,

• barrierearm,

• zuverlässig,

• datenschutzgerecht,

• einfach bedienbar,

• auch auf mobilen Geräten nutzbar sein.


Eine schlechte analoge Lösung darf nicht einfach digital kopiert werden. Zuerst müssen Abläufe vereinfacht und aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer neu gedacht werden.


Was versteht KOMM unter nutzerorientierter Digitalisierung?


Digitale Angebote müssen sich an den Menschen orientieren, die sie tatsächlich nutzen. Das bedeutet:

• Bürgerinnen und Bürger werden frühzeitig einbezogen,

• Beschäftigte der Verwaltung bringen ihre Praxiserfahrung ein,

• neue Angebote werden vor der Einführung getestet,

• Sprache und Bedienung werden verständlich gestaltet,

• Rückmeldungen werden aufgenommen,

• Fehler und unnötige Hürden werden beseitigt.


Nicht die Technik entscheidet, was Menschen brauchen. Die Bedürfnisse der Menschen bestimmen, wie Technik eingesetzt wird.


Wie will KOMM die Akzeptanz digitaler Angebote erhöhen?


Akzeptanz entsteht nicht allein dadurch, dass eine digitale Anwendung bereitgestellt wird. Menschen nutzen digitale Angebote, wenn sie einen erkennbaren Vorteil bieten und zuverlässig funktionieren. Deshalb will KOMM: 

• Nutzerinnen und Nutzer an der Entwicklung beteiligen,

• neue Lösungen zunächst in überschaubaren Pilotprojekten erproben,

• leicht verständliche Anleitungen anbieten,

• persönliche Unterstützung ermöglichen,

• digitale Ansprechstellen schaffen,

• Rückmeldemöglichkeiten fest einplanen,

• Nutzen, Kosten und Datenschutz transparent erklären.


Digitale Veränderungen müssen nachvollziehbar sein und einen praktischen Mehrwert schaffen.


Was ist mit Menschen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen?


Niemand darf durch Digitalisierung ausgeschlossen werden. Wichtige Leistungen der Stadt müssen weiterhin persönlich, telefonisch oder schriftlich erreichbar sein. Digitale Angebote sollen zusätzliche Möglichkeiten schaffen, nicht bestehende Zugänge ersatzlos abschaffen. KOMM setzt sich deshalb ein für:

• persönliche Ansprechpersonen,

• verständliche Unterstützung,

• öffentlich zugängliche Hilfsangebote,

• Schulungen und digitale Sprechstunden,

• barrierearme Anwendungen,

• analoge Alternativen bei wichtigen Verwaltungsleistungen.


Digitalisierung muss Teilhabe ermöglichen – nicht neue Barrieren schaffen.


Wie will KOMM die Verwaltung digitaler und bürgerfreundlicher machen?


Digitale Verwaltungsleistungen sollen Wege verkürzen, Bearbeitungszeiten reduzieren und den Bearbeitungsstand transparenter machen. KOMM will: 

• verständliche digitale Anträge,

• zentrale Ansprechpersonen,

• klare Zuständigkeiten,

• möglichst wenige Mehrfacheingaben,

• nachvollziehbare Bearbeitungsstände,

• sichere digitale Terminvereinbarungen,

• bessere Verknüpfungen zwischen den zuständigen Stellen.


Dabei müssen auch die Beschäftigten der Verwaltung frühzeitig einbezogen und qualifiziert werden. Gute Digitalisierung verbessert sowohl den Service für die Bürgerinnen und Bürger als auch die Arbeitsbedingungen in der Verwaltung.


Wirtschaft

Wie will KOMM die Wirtschaft in Stadthagen stärken?


Stadthagen braucht eine starke wirtschaftliche Grundlage. Sie sichert Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und die finanziellen Möglichkeiten für Bildung, Kultur, soziale Angebote und Klimaanpassung. KOMM will:

• bestehende Unternehmen besser unterstützen,

• neue Betriebe und Arbeitsplätze gewinnen,

• Unternehmensgründungen erleichtern,

• Handwerk und Mittelstand stärken,

• schnellere Verwaltungsverfahren ermöglichen,

• feste Ansprechpersonen für Unternehmen schaffen,

• Gewerbe- und Industrieflächen zukunftsfähig entwickeln.


Stadthagen muss bei Anfragen, Genehmigungen und Ansiedlungen verlässlicher und schneller werden.


Welche Bedeutung hat die digitale Infrastruktur für die Wirtschaft?


Unternehmen erwarten heute eine leistungsfähige technische und digitale Infrastruktur.

Dazu gehören:

• schnelle Glasfaserverbindungen,

• moderne Mobilfunkstandards,

• eine sichere Energieversorgung,

• digital unterstützte Verwaltungsverfahren,

• gut erschlossene Gewerbeflächen.


Eine belastbare Infrastruktur ist eine Voraussetzung für Investitionen, Unternehmensansiedlungen und neue Arbeitsplätze.


Welche Rolle soll die Stadt bei der Wirtschaftsförderung übernehmen?


Die Stadt soll Moderatorin, Ermöglicherin und verlässliche Partnerin sein.

KOMM schlägt regelmäßige Wirtschaftsgespräche und einen Stadthäger Zukunfts-Tisch Wirtschaft vor. Dort sollen Unternehmen, Handel, Verwaltung, Politik, Bildung und weitere Beteiligte gemeinsam Lösungen entwickeln. Probleme lassen sich häufig besser lösen, wenn alle Verantwortlichen an einem Tisch sitzen.


Innenstadt, Ökologie und Klimaanpassung

Was will KOMM für die Innenstadt erreichen?


Die Innenstadt ist das Herz Stadthagens. Sie ist Einkaufsort, Wohnort, Kulturraum, Arbeitsort und Treffpunkt. KOMM will eine Innenstadt, die:

• lebendig,

• wirtschaftlich attraktiv,

• klimaangepasst,

• gut erreichbar,

• barrierearm,

• sicher und sauber ist.


Handel, Gastronomie, Wohnen, Kultur, Tourismus und öffentliche Räume müssen gemeinsam entwickelt werden.


Wie steht KOMM zum neuen Marktplatz?


Der Marktplatz darf kein leerer Steinplatz werden. Er soll zur Bühne der Stadt werden.

Wir wollen einen Ort für:

• Wochen- und Abendmärkte,

• Stadtfeste, Konzerte,

• Lesungen,

• Kulturveranstaltungen,

• Gastronomie,

• Begegnung und Aufenthalt.


Dafür braucht es eine flexible Infrastruktur mit Strom- und Wasseranschlüssen, Licht- und Tontechnik, einer mobilen Bühne sowie guten Sitz- und Schattenplätzen.


Was will KOMM gegen Leerstand tun?


Leerstand schadet dem Stadtbild und schwächt Handel und Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig bieten leerstehende Geschäfte und ungenutzte Obergeschosse neue Chancen.

KOMM will:

• Eigentümerinnen und Eigentümer aktiv ansprechen,

• Beratungsangebote verbessern,

• Zwischennutzungen ermöglichen,

• Umnutzungsverfahren beschleunigen,

• Wohnen in Obergeschossen fördern,

• Kultur, Dienstleistungen und neue Geschäftsideen einbeziehen.


Digitale Leerstandskataster und zentrale Ansprechpersonen können helfen, freie Räume und neue Nutzungsideen besser zusammenzubringen.


Wie steht KOMM zu Klimaschutz und Klimaanpassung?


Klimaveränderungen sind auch in Stadthagen spürbar. Hitze, Trockenheit und Starkregen stellen neue Anforderungen an die Stadtentwicklung.

KOMM setzt sich ein für:

• mehr Bäume und begrünte Flächen,

• Schatten- und Aufenthaltsbereiche,

• Fassaden- und Dachbegrünung,

• wasserdurchlässige Flächen,

• ein besseres Regenwassermanagement,

• Trinkwasserangebote,

• kühlende öffentliche Orte,

• sichere Fuß- und Radwege,

• einen verantwortungsvollen Umgang mit Flächen und Ressourcen.


Eine grüne, klimaangepasste Innenstadt verbessert die Lebensqualität und stärkt zugleich Handel, Gastronomie und Tourismus.


Demografie und Alter

Wie steht KOMM zum demografischen Wandel?


Der demografische Wandel ist längst Realität. Stadthagen muss sich frühzeitig auf eine älter werdende Bevölkerung und veränderte Familienstrukturen einstellen. KOMM steht für ein modernes Bild des Alters. Ältere Menschen bringen Wissen, Erfahrung und Engagement in die Stadtgesellschaft ein. Unser Ziel ist ein Stadthagen, in dem Menschen möglichst lange selbstbestimmt, sicher und sozial eingebunden leben können.


Was will KOMM für ältere Menschen verbessern?


Wir setzen uns ein für:

• sichere und gut begehbare Wege,

• mehr Sitzgelegenheiten,

• barrierearme öffentliche Gebäude,

• erreichbare medizinische Versorgung,

• wohnortnahe Beratung,

• öffentliche Toiletten,

• Begegnungsangebote,

• bezahlbare und generationengerechte Wohnungen.


Auch Mobilitätsangebote wie Bus, Rufbus, Anruftaxi oder ergänzende Fahrdienste müssen weiterentwickelt werden.


Wie steht KOMM zu Pflege und pflegenden Angehörigen?


Pflegende Angehörige übernehmen einen großen Teil der Versorgung und benötigen verlässliche Unterstützung.

KOMM will:

• wohnortnahe Beratungsangebote,

• Entlastungsangebote,

• Nachbarschaftshilfen,

• ambulant unterstützte Wohnformen,

• Senioren-Wohngemeinschaften,

• Mehrgenerationenprojekte,

• eine bessere Vernetzung von Pflege, Medizin, Prävention und Ehrenamt.


Welche Rolle können digitale Technologien im Alter spielen?


Digitale Technologien, Telematik und Assistenzsysteme können Selbstständigkeit, Sicherheit und Gesundheit unterstützen. Entscheidend ist jedoch, dass diese Angebote:

• einfach bedienbar,

• freiwillig nutzbar,

• verständlich erklärt,

• sicher und datenschutzgerecht sind.


Ältere Menschen und pflegende Angehörige müssen an der Entwicklung und Auswahl beteiligt werden. Technik soll persönliche Unterstützung ergänzen, nicht ersetzen.


Kultur

Welche Bedeutung hat Kultur für KOMM?


Kultur schafft Identität, Bildung, Begegnung und Lebensqualität. Sie stärkt zugleich:

• Tourismus,

• Gastronomie,

• Handel, das Image Stadthagens,

• die Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort.


Kultur ist deshalb kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil der Stadtentwicklung und ein Wirtschaftsfaktor.


Was versteht KOMM unter einem Kulturquartier?


KOMM will die Kultur- und Erlebnisorte Stadthagens besser miteinander verbinden.

Dazu gehören insbesondere:

• Schloss und Schlosspark,

• Stadtgarten und Stadtpark,

• Mausoleum,

• Museum Amtspforte,

• Alte Polizei,

• Zehntscheune,

• Stadtturm am Wall,

• Stadtbibliothek,

• Landsbergscher Hof.


Ein einheitliches hybrides Leitsystem soll diese Orte sichtbar miteinander verbinden. Es soll vor Ort Orientierung bieten und zugleich digitale Informationen, Veranstaltungshinweise und Hintergrundgeschichten zugänglich machen.


Welche Rolle spielt die Zehntscheune?


Die Zehntscheune ist für KOMM ein kulturelles Schlüsselprojekt.

Wir setzen uns für ihre denkmalgerechte Sanierung und eine dauerhafte Nutzung ein, beispielsweise für:

• Ausstellungen,

• Veranstaltungen,

• Stadtgeschichte,

• Design und Gestaltung,

• kulturelle Bildung,

• regionale und überregionale Kooperationen.


Die oberen Bereiche müssen künftig für möglichst viele Menschen erreichbar und nutzbar werden.


Wie will KOMM kulturelle Angebote besser sichtbar machen?


Viele kulturelle Angebote werden heute nicht ausreichend wahrgenommen.

KOMM will:

• einen übersichtlichen digitalen Veranstaltungskalender,

• ein gemeinsames Informations- und Leitsystem,

• bessere Abstimmung zwischen Veranstaltern,

• verständliche Informationen,

• gemeinsame Vermarktung,

• analoge und digitale Zugänge verbinden.


Auch hier gilt: Digitale Lösungen müssen leicht nutzbar sein und gemeinsam mit den späteren Nutzerinnen und Nutzern entwickelt werden.


Wohnen und Bauen

Braucht Stadthagen neue Wohngebiete?


Ja. Stadthagen braucht zusätzlichen und vielfältigeren Wohnraum. KOMM unterstützt die Prüfung geeigneter Flächen, unter anderem in innenstadtnahen Bereichen und im Umfeld des Ostrings. Neue Wohngebiete sollen unterschiedliche Wohnformen miteinander verbinden.


Welche Wohnformen will KOMM fördern?


Wir wollen eine sinnvolle Mischung aus:

• Einfamilienhäusern,

• Reihenhäusern,

• Mehrfamilienhäusern,

• bezahlbaren Mietwohnungen,

• generationengerechten Wohnungen,

• gemeinschaftlichen Wohnprojekten,

• Mehrgenerationenangeboten.


Neue Quartiere sollen sozial gemischt, gut angebunden und langfristig nutzbar sein.


Wie steht KOMM zum sozialen Wohnungsbau?


Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale soziale Aufgabe. KOMM unterstützt:

• sozial gebundene Wohnungen,

• die Zusammenarbeit mit der Kreiswohnbaugesellschaft,

• Wohnangebote für Familien,

• Wohnungen für ältere Menschen,

• Angebote für Alleinlebende,

• Wohnraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf.


Was will KOMM mit leerstehenden Gebäuden machen?


Vorhandene Gebäude müssen stärker genutzt werden.

KOMM will:

• Sanierungen im Bestand erleichtern,

• Umnutzungen beschleunigen,

• leerstehende Obergeschosse aktivieren,

• Eigentümerinnen und Eigentümer beraten,

• ehemalige Geschäfts- und Büroflächen auf ihre Wohnnutzung prüfen.


Unser Grundsatz lautet:

Neubau dort, wo er notwendig ist. Bestehende Gebäude nutzen, wo sie sinnvoll weiterentwickelt werden können.


Welche Rolle spielt Digitalisierung beim Planen und Bauen?


Digitale Verfahren können Genehmigungen transparenter und schneller machen.

KOMM setzt sich ein für:

• verständliche digitale Bauanträge,

• klare Informationen zum Bearbeitungsstand,

• feste Ansprechpersonen,

• weniger Mehrfacheingaben,

• frühzeitige digitale und persönliche Beratung.


Dabei darf Digitalisierung keine zusätzliche bürokratische Hürde werden. Sie muss Verfahren vereinfachen und für Antragstellende wie Beschäftigte einen erkennbaren Nutzen schaffen.


Jugend

Wie will KOMM junge Menschen stärker beteiligen?


Jugendliche sind nicht nur die Zukunft Stadthagens. Sie sind bereits heute ein wichtiger Teil der Stadtgesellschaft. KOMM unterstützt ein Jugendgremium oder ein vergleichbares Beteiligungsformat. Junge Menschen sollen frühzeitig einbezogen werden, wenn es um folgende Themen geht:

• Freizeit,

• Schulen und Bildung,

• Sport,

• Mobilität,

• Klima,

• Kultur,

• Digitalisierung,

• öffentliche Räume

• Stadtentwicklung.


Was bedeutet echte Jugendbeteiligung?


Beteiligung darf nicht nur symbolisch sein.

Jugendliche müssen:

• eigene Themen einbringen können,

• verständliche Informationen erhalten,

• konkrete Ansprechpartner haben,

• Rückmeldungen zu ihren Vorschlägen bekommen,

• erkennen können, was tatsächlich umgesetzt wurde.


Digitale Beteiligungsangebote können dabei helfen. Sie müssen jedoch gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt werden und die von ihnen tatsächlich genutzten Kommunikationswege berücksichtigen.


Welche Angebote braucht Stadthagen für junge Menschen?


KOMM setzt sich ein für: 

• offene Jugendräume,

• Sport- und Bewegungsangebote,

• sichere öffentliche Treffpunkte,

• Kultur- und Musikprojekte,

• Veranstaltungen für junge Menschen,

• digitale Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten.


Nicht jeder Treffpunkt darf mit einer Konsumpflicht verbunden sein.


Wie will KOMM berufliche Perspektiven für junge Menschen verbessern?


KOMM will:

• Schulen und Unternehmen stärker vernetzen,

• Praktika und Ausbildungsplätze sichtbarer machen,

• Berufsorientierung unterstützen,

• junge Gründerinnen und Gründer fördern,

• gute Mobilitätsangebote schaffen,

• digitale Kompetenzen stärken.


Junge Menschen sollen in Stadthagen Perspektiven finden und ihre Ideen in die Entwicklung der Stadt einbringen können.



Unsere gemeinsame Antwort


Was ist das Ziel von KOMM?


KOMM will ein wirtschaftlich starkes, sozial verantwortliches, ökologisch zukunftsfähiges, digital nutzerorientiertes und kulturell selbstbewusstes Stadthagen.


Wir wollen eine Stadt:

• in der Menschen aller Generationen gut leben können,

• die ihre wirtschaftlichen Chancen nutzt,

• die ihre Innenstadt belebt,

• die Klima- und Umweltschutz ernst nimmt,

• die Wohnen und Mobilität vorausschauend entwickelt,

• die ihre Kultur sichtbar macht,

• die junge Menschen beteiligt und ihnen eine Perspektive bietet,

• die Digitalisierung verständlich und menschlich gestaltet,

• die mutig entscheidet und konsequent umsetzt.


Warum sollte man KOMM wählen?


Weil Stadthagen unabhängige Stimmen braucht, die zuhören, unterschiedliche Erfahrungen verbinden und Entscheidungen nicht nach Parteivorgaben, sondern nach dem Nutzen für die Stadt treffen. KOMM steht für Lösungen, die nicht nur technisch möglich sind, sondern von den Menschen verstanden, angenommen und im Alltag genutzt werden können.


Stadthagen kann mehr.

Gestalten statt verwalten.

KOMM – die kommunale Wählerinitiative für und mit Stadthagen.